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Musikalisch-künstlerische- und Bewegungsfächer

Der Musikunterricht

„Schläft ein Lied in allen Dingen,
die da träumen fort und fort,
und die Welt hebt an zu singen,
triffst du nur das Zauberwort.“
J. v. Eichendorff

Im Musikunterricht unserer Schule geht es zunächst um das Singen. Dabei ist es uns wichtig, altersgemäßes Liedgut zu finden. Das Vor- und Nachlauschen zu einem jeden Musikstück trägt zur inneren Haltung bei.

Zum Singen kommt dann das gemeinsame Musizieren dazu. Anfangs sind es pentatonische Flöten und Kinderharfen, die das Singen begleiten, später kommen diatonische Blockflöten sowie das eigene Instrument im Klassenorchester zum Einsatz. Im Zentrum des Musikunterrichts steht das Üben. Am eigenen Leib sollen seelische Qualitäten über eine lebendige Bildersprache unter Zuhilfenahme dynamischer Mittel, wie z.B. laut, leise, langsam oder schnell, musikalisch erfahrbar werden. 
Denn Musik kann in besonderer Weise durch praktisches Musizieren authentisch erlebt werden und den Schülerinnen und Schülern auf diese Weise wertvolle ästhetische Erfahrungen ermöglichen.

Nicht zuletzt geht es im Musikunterricht aber auch darum, über Musik zu sprechen, sodass der alltägliche Umgang mit Musik, ob Musik in der Werbung, Filmmusik, Musik im Konzert oder vom PC, auf einer reflektierten Basis stattfinden kann.

Chor und Orchester
Neben dem regulären Musikunterricht gibt es noch weitere Angebote, musikalisch aktiv zu werden. Alle Schülerinnen und Schüler, die ein Instrument spielen, wirken ab Klasse 5 in Orchestern mit, bis hin zum Oberstufenorchester ab Klasse 9.
Ab der 7. Klasse singen die übrigen Schülerinnen und Schüler im Mittelstufenchor und später im Oberstufenchor. In der Oberstufe bestehen regelmäßig noch weitere Möglichkeiten, wie momentan ein Gitarrenkurs.

Musikalische Projekte
Die Schülerinnen und Schüler haben an unserer Schule regelmäßig Gelegenheit, musizierend auf der Bühne zu stehen: bei Monatsfeiern und beim Schulkonzert, bei Opernauftritten, Musicals, Theaterstücken und zur Umrahmung vieler Veranstaltungen, die zum Schulleben gehören. Auch finden immer wieder musikalische Projekte oder Flashmobs der Oberstufe im stadtnahen Umkreis statt. Einen Höhepunkt stellt das „Fest der Stimmen“ in Klasse 11 dar, bei dem jeder einzelne singend auf der Bühne steht. Gerade auch diese Momente auf der Bühne tragen zu einem intensiven Erleben von Musik bei.

Der Eurythmieunterricht

Das Fach Eurythmie rundet den ganzheitlichen Ansatz der Waldorfschule ab.
Die Eurythmie ist an unserer Schule von der ersten bis zur zwölften Klasse im Lehrplan verankert.  Auf Monatsfeiern bieten die Klassen oft etwas aus ihrem Eurythmieunterricht dar.


Was kann man sich unter Eurythmie vorstellen?
Eurythmie (aus dem Griechischen „schöner Rhythmus“) ist eine Bewegungskunst, deren gezielte Bewegungen sich auf das seelische im Menschen sowie auf seine Denkfähigkeit und natürlich auf den ganzen Körper auswirken. 
Die Bewegungen in der Eurythmie werden oft von Musik oder Sprache (Instrumente, Lieder, Sprüche) begleitet. Jeder Buchstabe und jeder Ton haben in der Eurythmie eine bestimmte Geste, einen Ausdruck. Die Kinder sind meist mit sehr viel Freude an der Bewegung dabei. Oft schlüpfen sie in andere Gestalten, sind Tiere oder Elemente der Natur.


Wie wirkt Eurythmie?
Eurythmie wirkt auf den ganzen Menschen mit all seinen Aspekten. 
Es schärft die Sinne und fördert die Körperwahrnehmung. Zudem führt der Eurythmieunterricht zu einer Anregung der Phantasiekräfte. Die in der Eurythmie enthaltenen Geschicklichkeitsübungen und Raumorientierungshilfen fördern eine Sicherheit im Wahrnehmen des eigenen Körpers und der äußeren Welt. Dies führt zu einem verstärkten sozialen Empfinden. Durch die gemeinsame Bewegung in der Gruppe, die Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme erfordert, wird soziale Kompetenz entwickelt.

Während in der Unterstufe die Schülerinnen und Schüler sich nachahmend eurythmisch bewegen, bildet dies in der Mittelstufe die Grundlage für gemeinsames harmonisches Bewegen mit zunehmender Selbständigkeit.
In der Oberstufe liegt der Schwerpunkt auf einem seelisch-dramatischen Ausdruck und einem eigenen künstlerischen Prozess. 

Der Sportunterricht

Sich in der Dynamik spielerischer und sportlicher Bewegung zu erleben, ist eine wichtige Erfahrung im Kindes- und Jugendalter. Lebensfreude und Gesundheit, sowie eine tiefe Erfahrung der Identität können hier als Grundlage für das Leben angelegt werden.

Im Sportunterricht an der Waldorfschule wird großer Wert darauf gelegt, dass die Schüler ein vielfältiges Bewegungsangebot kennenlernen. Die Unterrichtsgestaltung orientiert sich fächerübergreifend an dem jeweiligen Entwicklungsstand der Kinder.

Ein Element im Sportunterricht an der Waldorfschule ist die Bothmergymnastik.
Durch die von Fritz Graf von Bothmer entwickelten Raumwahrnehmungsübungen lernen die Schüler ihren eigenen Körper zu ergreifen und zu beherrschen. Neben den anderen Unterrichtsinhalten, wie kleine und große Sportspiele, Geräteturnen, Leichtathletik, Schwimmen, Akrobatik u.v.m., unterstützt sie die gesunde Entwicklung des heranwachsenden Kindes.

 

Der Volkstanzunterricht

Ein zusätzliches Bewegungsfach zum Sportunterricht und zur Eurythmie ist der Volkstanzunterricht in den Klassen 5 und 6.

"Aus der Reihe tanzen" wirkt sich auf die ganze Gemeinschaft aus, was bedeutet, dass ein aufmerksames Zuhören sowie ein Umsetzen von Tempo und Rhythmus notwendig sind. Zum guten Gelingen gehören natürlich außerdem die geschickten Füße. 
Erarbeitet werden im wesentlichen Tänze aus West - und Osteuropa und gelegentlich auch traditionelle Tänze aus Israel. 
Diese können von der Schulgemeinschaft dann oft bei Schulfeiern bestaunt werden

Gerne werden Elemente der Volkstänze auch in höheren Klassen für Theaterstücke genutzt.